Neues und Aktuelles zur Marke NISSAN

Das noch junge Jahr 2019 wird sicherlich ein spannendes Jahr für die Freunde der Marke NISSAN. Während sich gerade jüngere Autoliebhaber auf die neue Ausgabe des NISSAN MICRA freuen, können es die Freunde des elektrischen Fahrens kaum erwarten mit einem der beiden neuen Modelle des NISSAN LEAF eine Probefahrt zu unternehmen. Die Gelegenheit dazu kommt, NISSAN startet eine richtige Roadshow.

Der neue NISSAN LEAF auf großer Roadshow

Das beliebteste Elektrofahrzeug der Welt versteht es immer wieder mit neuen Zahlen zu beeindrucken. 40.000 der innovativen Stromer wurde 2018 in Europa verkauft, davon können andere Automarken bisher nur träumen. Insgesamt steigen damit die Verkaufszahlen des LEAF auf 380.000 weltweit seit seiner Einführung. Der LEAF wird dabei immer besser, was das Design, die Ausstattung und natürlich die Leistung betrifft, denn speziell in der Elektromobilität gibt es keine Ruhepausen für die Entwickler. In 2019 wollen viele europäische und vor allem deutsche Hersteller endlich auch auf den Markt der Elektroautos vordringen. Da will NISSAN mit dem LEAF seinen Vorsprung zumindest halten.

Dafür stehen auch gleich zwei neue Modelle bereit, die die Kunden seit Januar zumindest vorbestellen können. Der LEAF 3.ZERO* beeindruckt mit einer großen Sonderausstattung. Der Wagen basiert auf der hochklassigen TEKNA-Ausführung des LEAF von 2018, glänzt aber mit einem neuen Infotainment-System, das sich über einen Acht-Zoll-Touchscreen präsentiert. Mit diesem System ergeben sich ganz neue Möglichkeiten der Konnektivität. Wie im neuen QASHQAI von NISSAN kann man jetzt zum Beispiel von zu Hause aus eine Tür-Zu-Tür Navigation planen. Sobald man im LEAF Platz nimmt, startet das System die Routenführung. Dazu kommt mit der erweiterten Farbauswahl eine Erweiterung der Personalisierungsmöglichkeiten. Der 3.Zero erreicht mit seiner 40 kWh Batterie eine Reichweite von 270 Kilometer nach dem neuen realistischen WLTP-Zyklus.

Eine kleine Sensation gelingt NISSAN allerdings mit dem zweiten neuen Modell. Der LEAF 3.Zero e+** ist mit einer neuen Batterie und einem stärkeren Motor ausgestattet worden. Zunächst nur in einer begrenzten Sonderedition von 5.000 Stück für Europa erhältlich, erzielt der LEAF 3.Zero e+ damit eine Reichweite von ganzen 385 Kilometern nach WLTP. Der neue Akku leistet 62 kWh, die mit einer um 25% höheren Energiedichte erreicht werden. Mit den jetzt 288 Zellen steigt die Speicherkapazität um satte 55%. Das stärkere Antriebsaggregat entwickelt 217 PS und beschleunigt den Wagen noch schneller als bisher. NISSAN will seine beiden neuen Modelle schnell einem breiten Publikum bekannt machen. Was wäre dazu besser geeignet als eine Roadshow quer durch 21 der größten Shopping Center in Deutschland? In Bayern lassen sich die beiden LEAF-Varianten in Regensburg, Augsburg, Bayreuth und natürlich München bestaunen.

Der NISSAN LEAF stabilisiert das Stromnetz in Deutschland

Das klingt etwas großspurig? Ja, das ist es auch, jedenfalls noch im Moment. Aber mit der neuen Technologie im NISSAN LEAF ist zumindest der Grundstein für eine solche Entwicklung gelegt. Der LEAF hat als erstes Elektroauto überhaupt alle Bedingungen dafür erfüllt, seine Batterieladung auch in die Netze zurück zu speisen. Diese sogenannte bidirektionale Ladefähigkeit stellt einen wichtigen Schritt zur Erreichung einer funktionierenden Primärregelleistung dar. Auch dieser neue Begriff ist schnell erklärt. Durch die Zunahme der erneuerbaren Energien müssen die Stromnetze der nahen Zukunft immer häufiger auf Stromschwankungen reagieren, die durch die Unregelmäßigkeiten natürlicher Stromquellen wie dem Wind entstehen. Eine Initiative verschiedener namhafter Technologieunternehmen und Netzbetreiber forscht an den Möglichkeiten der Stabilisierung dieser Schwankungen eben durch die Erbringung solch einer Primärregelleistung, um drohenden Stromausfällen in der Zukunft rechtzeitig begegnen zu können. Noch ist die Zahl der Elektroautos nicht sehr bedeutend, doch das wird sich bereits in naher Zukunft ändern. Die Initiative hat jedenfalls schon einen entsprechenden Prüfprozess entwickelt, um geeignete mobile Stromquellen zukünftig nutzen zu können. Die Beteiligung von NISSAN an dieser Initiative steht ganz im Zeichen der Vision einer emissionsfreien Zukunft bei NISSAN.

Der neue NISSAN MICRA lädt zu einer Probefahrt

Nachdem der NISSAN MICRA vor zwei Jahren mit einer neuen Modellpalette auf dem Markt erschienen ist, sind die Verkaufszahlen spürbar nach oben gegangen. Besonders die attraktiven Sondermodelle für Fahranfänger haben im Publikum Anklang gefunden. Denn welcher Kleinwagen kommt beispielsweise schon mit einer serienmäßigen Berganfahrhilfe daher oder verwöhnt mit einer Sonderausstattung mit Bose®-Technologie. Besonders junge Fahrer, die ihre Lieblingsband durch in den Fahrersitz integrierte Bose®-Lautsprecher hören können, reagieren natürlich begeistert auf die bislang unerreichte Klangqualität. Um auf den damals neuen MICRA aufmerksam zu machen, hatte NISSAN in seiner Werbung sogar alle wichtigen Konkurrenten in einen direkten Vergleich gesetzt.

Jetzt legt NISSAN nach und hat den MICRA 1.0 IG-T*** mit einem neuen 1.0 Liter Motor und einer neuen Getriebe-Alternative vorgestellt. Man kann den MICRA jetzt mit dem neuen CVT-Automatikgetriebe fahren, eine in dieser Preisklasse eher seltene Annehmlichkeit. Der Ein-Liter-Dreizylinder erreicht mit einer Turboaufladung jetzt wahlweise 100 PS oder sogar 117 PS. Damit entwickelt sich der MICRA endgültig zum flinken Flitzer, denn die beiden Aggregate beschleunigen das Auto mit 10,9 oder sogar 9,9 Sekunden auf 100 km/h und erreichen eine Spitze von 184 km/h oder 195 km/h. Jedoch büßt man bei der Automatik etwas von diesen Spitzenwerten ein. Denn bauartbedingt benötigen Automatikfahrzeuge immer etwas mehr Leistung für diese Getriebeart. Dennoch soll die CVT-Automatik den Anteil der Automatikwagen in den nächsten drei Jahren von 12% auf 30% hochschrauben, denn wer will nicht gerade im Stadtverkehr mit dieser völlig entspannten Fahrweise dem Stress ein Schnippchen schlagen. NISSAN rechnet damit, dass viele Kunden die 1.200 Euro Aufpreis dafür gerne entrichten werden.

Autotester bescheinigen dem MICRA denn auch eine erstaunliche Laufruhe, die sich sonst bei den Dreizylindern nicht so leicht finden lässt. Selbst beim Verbrauch errechnet NISSAN für den neuen MICRA bessere Werte. Die Version mit Handschaltung soll sich auf 100 Kilometer mit 4,5 Liter zufrieden geben und damit einen halben Liter weniger verbrauchen als ihr Vorgänger. Der MICRA startet preislich mit gut 15.000 Euro in der VISIA Plus Version. Wer noch 3.000 bis 4.000 Euro drauflegt, erhält ein breit geschnürtes Extrapaket, das vom Regensensor über die Alufelgen bis hin zum Sieben Zoll Touch Screen System reicht 

 

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Nissan Leaf 40 kWh: Stromverbrauch kWh/100 km: kombiniert 20,6; CO2-Emissionen: kombiniert 0 g/km: Effizienzklasse A+ (Messverfahren gem. EU-Norm). Bis zu 389 km Reichweite im städtischen WLTP-Zyklus, kombinierte Reichweite nach WLTP liegt bei 270 km.

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Nissan Leaf 62 kWh: Stromverbrauch kWh/100 km: kombiniert 20,6; CO2-Emissionen: kombiniert 0 g/km: Effizienzklasse A+ (Messverfahren gem. EU-Norm). Bis zu 504 km Reichweite im städtischen WLTP-Zyklus, kombinierte Reichweite nach WLTP liegt bei 385 km.

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MICRA 1.0 IG-T Verbrauch komb. 4,5 l/100km, Verbrauch innerorts 5,6 l/100km, Verbrauch außerorts 3,9 l/100km, CO2-Emission kombiniert 104 g/km, Energieeffizienzklasse B